Welcher Staubsauger ist der richtige für meinen Haushalt?

Bodenstaubsauger

Bodenstaubsauger

Der Klassiker unter den Saugern ist der Bodenstaubsauger. Auch hiervon haben wir etliche Modelle in unserem Vergleich ganz genau unter die Lupe genommen, um Ihnen die Qual der Wahl beim Kauf zu erleichtern.

Verschiedene Einsatzgebiete und Ausführungen

Der Bodenstaubsauger ist neben einigen Küchengeräten vermutlich der nützlichste und wichtigste Haushaltshelfer. Im Alltag sammeln sich meist recht schnell diverse Arten von Schmutz an. Staub, Tierhaare, Krümel usw. Mit ihm können Sie diesen unwillkommenen Schmutz schnell und effektiv beseitigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie ihn auf Hartböden wie Fliesen, Parkett und Laminat einsetzen oder auf kurz- und langflorigen Teppichböden. Diese Sauger reinigen Ihr Zuhause in jedem Fall.

Es gibt die Geräte in zwei technischen Ausführungen. Mit Beutel und ohne Beutel. Beide Arten sind ausnahmslos empfehlenswert. Mit unseren Vergleichsberichten wollen wir Ihr technisches Hintergrundwissen ausbauen und Ihnen bei der Entscheidung, welcher der Richtige für Sie ist, mit fundiertem Wissen unterstützen.

Die großen Staubsauger-Hersteller bieten für jedes Einsatzgebiet das passende Gerät. So können Sie zum Beispiel für sämtliche Bodenbeläge (Teppich, Laminat, Parkett, Fliesen), Möbel (Polsterdüse) und sogar für das Fell Ihrer Vierbeiner unter einer Vielzahl an Staubsaugerdüsen wählen, auf die wir weiter unten genauer eingehen werden.

Mit diesem reichhaltigen Angebot an Produkten wird Ihr Zuhause optimal gereinigt. Jeder Hersteller hat ganz eigene Highlights und Technologien. Diese werden wir Ihnen ausführlich in unseren Beschreibungen und Berichten näher bringen.

Aktuelle Boden-Staubsauger 2017

Worauf kommt es beim Kauf eines Staubsaugers an?

Bei dem Kauf eines Bodenstaubsaugers gibt es diverse Punkte zu berücksichtigen. Wichtige Kriterien sind neben der Art (mit Beutel oder beutellos) das Gewicht, die Größe, die Ausstattung, die Benutzerfreundlichkeit sowie natürlich die Filtertechnik (HEPA), die Lautstärke, das Design und letztlich natürlich auch der Preis des Staubsaugers.

Energieverbrauch

Hausstaub © Pixabay.com | AlexanderStein

Im Hinblick auf steigende Energiekosten sollten Sie in jedem Fall auch einen Blick auf den Stromverbrauch werfen. Dabei ist entscheidend, wie hoch die durchschnittliche Nutzungsdauer Ihres bisherigen Gerätes pro Woche ist? Saugen Sie z. B. 5 mal oder eher nur 1 bis 2 mal?

Sollten Sie Probleme mit Allergien haben und dadurch öfter Ihr Zuhause reinigen müssen, wäre sicherlich ein sparsamerer Bodenstaubsauger die bessere Wahl. Wenn Sie aber nur 1 bis 2 mal in der Woche saugen, kommt es auf einen etwas höheren Verbrauch unserer Erfahrung nach auch nicht an.

Lautstärke

In unseren Vergleichen war uns auch die Betriebslautstärke (dB) der Geräte wichtig. Es gibt Staubsaugermodelle die recht laut ihre Arbeit verrichten und wiederum einige, die echte Leisetreter sind. Wer viel saugen muss, sollte vielleicht lieber ein leiseres Modell wählen.

Filter für Allergiker

Für Allergiker ist einer der wichtigsten Kriterien ganz klar die Filterart. Da sollten Sie keine Kompromisse eingehen. Wir empfehlen stets ein Modell zu wählen, welches einen HEPA-Filter besitzt (High Efficiency Particulate Airfilter). Diese Filterart wird zur Ausfilterung von lungengängigen Stäuben, Pollen, Viren, Bakterien, Rauchpartikeln usw. verwendet und ist die effektivste und sicherste Art, Ihr Zuhause allergenfrei zu halten.

Für welche Bodenarten sind Bodenstaubsauger geeignet

Teppiche saugen

Hausstaub © Pixabay.com | jarmoluk

Das Saugen von Teppichen ist die Paradedisziplin von Bodenstaubsaugern. Kein Staubsaugertyp reicht hier an die Saugleistung des Bodenstaubsaugers heran. Selbst nach Regulierung der Watt-Leistung durch die EU, haben es die Hersteller mithilfe cleverer Düsenkonstruktionen geschafft, mit wenig Motorleistung eine starke Saugleistung an der Düse zu erzeugen. Schmutz aus hochflorigen Teppichen (Langhaar-Teppichen) wird so zuverlässig aufgenommen und in den Staubsaugerbeutel oder Staubbehälter gesogen. Es gibt je nach Hersteller eine nicht ganz kleine Anzahl an Bodendüsen, die für verschiedene Einsatzzwecke geeignet sind.

"Wenn man überlegt, dass die Menschen früher ihre Teppiche noch selbst an die frische Luft schleppen und mit einem Teppichklopfer abklopfen mussten, bekommt man heute schon fast ein schlechtes Gewissen... aber eben nur fast."

Hartböden saugen

Hausstaub © Pixabay.com | jarmoluk

Wenn Sie auf unseren Seiten den Begriff Hartböden lesen, sind damit Bodenbelege wie Parkett, Fliesen, Laminat etc. gemeint. Eben für diese Art Böden ist der Bodenstaubsauger ebenfalls eine gute Wahl. Hier sollten Sie je nach Bodenbeschaffenheit auf eine geeignete Bodendüse achten.

Haben Sie zum Beispiel in Ihrer Wohnung viel Parkett verlegt, sollten Sie zu einer schonenden Parkettdüse greifen. Nichts ist schlimmer, als sichtbare Schlieren und Kratzer auf derartig hochwertigen Böden. Für Laminat, Fliesen etc. reichen meistens die mitgelieferten Düsen vollkommen aus, da diese in der Regel über schonende ausklappbare Bürsten verfügen, die dafür sorgen, dass nicht das blanke Metall der Düse über den Boden kratzt.

 

Saugdüsen bei Bodenstaubsaugern

Was bei nahezu jedem aktuellen Bodenstaubsauger als Zubehör mitgeliefert wird, ist die Standarddüse zum Saugen von Teppichen und einfachen Böden, eine Polsterdüse sowie eine Fugendüse. Die Hersteller sind hier recht einfallsreich, was das Verstauen des Zubehörs angeht. Viele verstecken die Düsen am oder unter dem Staubsaugergehäuse und/oder am Teleskoprohr. Es gibt viele Varianten. Achten Sie also auf gutes und im Lieferumfang enthaltenes Zubehör. Letztlich kann man sagen, dass sich mit den verschiedenen Düsen so ziemlich alle Arbeiten erledigen lassen.

Die Fugendüse

Fugendüse © Miele

Wenn Sie einen gemütlichen Abend mit der Familie oder Freunden bei Film und Fernsehen auf dem Sofa verbracht haben, kommt spätestens nachdem alle weg sind, das "böse" Erwachen. Überall befinden sich kleine Reste von Chips und Kekskrümeln in den Sofafugen. Mit bloßen Fingern kommen Sie da nicht ran oder sorgen dafür, dass die Krümel noch tiefer rutschen. Was also tun? Nichts leichter als das. Mit der Fugendüse kommen Sie schonend in die kleinste Fuge.

Diese Düse ist also für sehr enge Zwischenräume optimal geeignet. Ob nun hinter einem Schrank, der Deckenecke oder unter einem Ecksofa gesaugt werden muss, mit der Fugendüse in Kombination mit dem ausziehbaren Teleskoprohr ist das alles kein Problem.

 

Die Polsterdüse

Polsterdüse © Miele

Diese Düsenvariante ist sehr schonend im Umgang mit Ihren Polstermöbeln. Hierbei spielt je nach Düsen-Hersteller das Material der Möbel keine Rolle. Ob nun Stoffsessel oder Ledergarnitur. Mithilfe an der Düse integrierter Filz oder Stoffbürsten können Sie Ihre Möbel spielend von Haaren, Staub, Krümel etc. befreien, ohne diese dabei zu schädigen.

 

Staubsaugerdüsen universell einsetzen

Fugendüse mit Bürstenaufsatz © Severin

Neben den gerade kurz beschriebenen Polstermöbeln, können Sie die Düsen natürlich auch anderweitig einsetzen. Zum Beispiel zum Absaugen Ihrer Computertastatur, des Bildschirms und dem Schreibtisch. Hier können Sie schlecht die große Haupt-Bodendüse hochhieven. Ungeachtet dessen wäre hier die Fugendüse oder ein Möbelpinsel aufgrund der besseren Beweglichkeit sicher die beste Wahl. Auch zum Saugen der Fensterbänke oder Filmsammlungen bietet sich diese geradezu an.

Auch Kinderzimmer und Auto werden vom Einsatz der Fugen- und Polsterdüse profitieren. Wenn sich Ihr Nachwuchs wieder einmal nicht von seinem kreativen LEGO® Bauprojekt trennen kann, ist die Fugendüse die erste Wahl, damit das Konstrukt auch in zwei Monaten noch sichtbar ist und nicht von Staubmassen verschlungen wurde.

Und natürlich braucht auch unser Auto immer mal wieder etwas Zuwendung. In unserem lieben Alltagsbegleiter bleiben nach dem Einkaufen im Super- oder Baumarkt oft kleinste Verschmutzungen zurück. Diese werden zudem noch durch mitfahrende Familienmitglieder oder Freunde zum Beispiel am Boden und in den Sitzfugen verteilt. Hier kommen wieder die Polster- und Fugendüse zum Einsatz. Mit ihnen lassen sich der Großteil normaler Dreckansammlungen gut entfernen.

 

Was ist der Aktionsradius?

In unseren Bodenstaubsauger Berichten werden Sie immer wieder den Begriff Aktionsradius lesen. Wir werden hier nun kurz darauf eingehen, wie sich dieser errechnet / zusammensetzt.

Viele glauben, dass der Aktionsradius alleinig mit der Kabellänge zusammenhängt. Das ist falsch! Der Radius errechnet sich wie folgt: Addiert man die Kabellänge mit der Länge des Saugschlauches und der Länge des Teleskoprohres, hat man den Aktionsradius.

Die derzeitig am Markt erhältlichen Bodenstaubsauger haben einen Aktionsradius von circa 8 bis 12 Metern. Je länger der Radius, desto weniger müssen Sie für einen Saugvorgang die Steckdose wechseln. Jedes Mal zurücklaufen zu müssen, um den Stecker zu ziehen, ihn mitzunehmen und im nächsten Raum wieder neu einzustöpseln kann echt nervig sein. Dies sollte also beim Kauf eines Saugers auch bedacht werden.

Wie wichtig ist die Saugleistung eines Bodenstaubsaugers?

EU Energielabel © Siemens

Viele denken auch heute noch "viel hilft viel". Diese Aussage mag auf einigen Gebieten noch Bestand haben, nicht so bei den Bodenstaubsaugern. Sauger mit Nennleitungen von 1200 bis 2200 Watt gehören der Vergangenheit an. Die EU hat seit 2017 den Herstellern die Auflage gemacht, keine Geräte mehr herzustellen, die mehr als 900 Watt Leistung aufnehmen. Diese EU-Richtlinie dient geringeren Stromverbräuchen und dem damit zusammenhängenden aktiven Umweltschutz.

Unserer Meinung nach war das ein richtiger und wichtiger Schritt für unsere Umwelt. Und nicht zuletzt profitieren wir nicht unerheblich durch diese Richtlinie. Aufgrund der geringeren Nennleistung, sinken auch die Stromkosten. So hat jeder etwas davon.

Was sagt die Nennleistung über die Saugkraft aus?

Doch zurück zur Saugleistung. Wir können Sie beruhigen: Die aktuellen Staubsauger mit 650 bis 900 Watt Nennleistung haben nicht weniger Saugleistung als die Geräte, die noch vor 5 bis 10 Jahren gebaut wurden. Vielmehr haben sich durch die Richtlinie die Hersteller in der Technik weiterentwickeln müssen und haben die Motoren effizienter gemacht.

Dies macht sich vor allem an der Saugleistung vorn an der Düse bemerkbar. Die verwendete Saugdüse ist ebenso wichtig wie der Staubsaugermotor und die Gehäuseverarbeitung (Luftdichtheit).

Ein einfaches Beispiel: Wenn Sie eine Bodendüse mit breiter Öffnung verwenden, haben Sie eine geringere Saugleistung, als mit einer Düse, die eine kleine Saugöffnung hat.

  • Je kleiner die Düsensaugfläche, desto stärker die Saugleistung.
  • Je größer die Düsensaugfläche, desto schwächer Die Saugleistung.

Regulierung der Luftzufuhr

Saugkraftregulierung am Gerät © Bosch

In vielen Rezensionen liest man, dass sich Nutzer neuer Bodenstaubsaugermodelle mit z. B. 900 Watt Nennleistung über eine zu starke Saugleistung beschweren. Es bleibt mitunter oft der Teppichläufer an der Saugdüse hängen. Hierbei handelt es sich unserer Meinung nach aber um einfache Benutzerfehler, die durch die Regulierung der Luftzufuhr leicht zu beheben sind.

Neben einem effizienten Motor und einer guten Bodendüse spielt auch die Bauart des Bodenstaubsaugers eine zentrale Rolle. Handelt es sich um einen Sauger mit Beutel oder ohne Beutel?

  • Bei Beutelstaubsaugern kommt es neben den genannten Merkmalen zudem noch auf die verbauten Filter an. Diese sind ebenso für die Saugleistung mitverantwortlich wie der Staubbeutel selbst.
    Hier gilt: Verunreinigter Abluftfilter oder voller Staubbeutel = Saugkraftverlust.
  • Bei Bodenstaubsaugern ohne Beutel stellt sich das Problem mit dem zu vollen Staubbeutel nicht. Hier werben die Hersteller mit "kein Saugkraftverlust", was je nach Bauart auch korrekt ist. Auf die beutellosen Staubsauger und die zum Einsatz kommende Technologie werden wir später noch näher eingehen.
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